Der Pate – Ein Step, den Du „nicht ablehnen kannst“.

Der Pate – Ein Step, den Du „nicht ablehnen kannst“.

Wie auch in den letzten Artikeln soll es heute um eine weitere, wichtige Position bei KiKxxl gehen: den Paten.

Im Allgemeinen ist die Position des Paten recht gut bekannt. Auf die Frage, was konkret zu den Aufgaben eines Paten gehört, kommt dennoch meist die kurze Antwort „Na, neue Kollegen einarbeiten halt, ne?“. Zwar trifft dies den Nagel sehr prägnant auf den Kopf. Doch zu den damit letztendlich verbundenen Aufgaben und Verantwortungen gehört einiges mehr, als man es zunächst erwarten würde.

Um neue Kollegen umfassend, gewissenhaft und noch dazu mit dem nötigen Fingerspitzengefühl einzuarbeiten, müssen nämlich bestimmte Grundvoraussetzungen erfüllt sein. Immerhin geht es darum, dem „Schützling“ nach seiner Schulung die letzten praktischen Tipps, Tricks, und Kniffe zu vermitteln, die für die erfolgreiche Arbeit hilfreich sind.

Umso wichtiger ist ein strukturiertes Vorgehen beim Vermitteln dieser Informationen. Genauso die Frage, was denn überhaupt alles vom Paten an den neuen Kollegen vermittelt werden soll. Der sogenannte Patenlaufzettel bietet hierfür eine praktische Übersicht. Punkt für Punkt ist hier festgehalten, welche Themen besprochen, welches Verhalten empfohlen und welche Vorgänge gezeigt werden müssen. Anhand dieser Checkliste hat der Pate also stets im Blick, was noch zu erledigen ist. Seien es Produktinfos, Vorgaben des Projektes oder so essentielle Auskünfte darüber, wie ich an so etwas wie meine Quoten komme und was diese überhaupt bedeuten und aussagen.

Da der Pate eine ungemein starke Vorbildrolle für die neuen Kollegen einnimmt, ist es außerdem logischerweise eine unverzichtbare Grundvoraussetzung, dass er selbst fit in allen Bereichen ist, die er vermittelt. Neben routinierten Kenntnissen über Projekt- und Produktinfos gehört dazu auch eine einwandfreie Qualität der Kundengespräche. Immerhin ist der Pate neben dem Projekttrainer und der jeweiligen Führungskraft einer der ersten festen Ansprechpartner und somit ein Repräsentant von KiKxxl. Allerspätestens hier wird die eingangs erwähnte Verantwortung deutlich, die von dieser Position getragen wird.

Zu dieser Verantwortung zählt weiterhin, den frischen Kollegen regelmäßig zu feedbacken. Erste Erfolge wollen anerkannt und authentisch gefeiert werden. Genauso, wie noch optimierbare Beobachtungen angesprochen werden sollten. Um dies effizient und konstruktiv gewährleisten zu können, wird jeder Pate in seiner Ausbildung mit den Feedbackregeln vertraut gemacht. Ein unschätzbar wertvolles Werkzeug, welches es ermöglicht, nahezu alles offen anzusprechen, ohne dabei jemandem aus Versehen vor den Kopf zu stoßen oder zu beurteilen. Dank Feedback ist ein durchweg empathischer Austausch auf Augenhöhe möglich, der es dem Starter ermöglicht, sich stets zu reflektieren und so sein volles Potential auszuschöpfen. Daher gehört es zur standardmäßigen Ausstattung des Paten.

Die Position kann also durchaus als eine Art Bindeglied gesehen werden. Paten stellen eine wichtige Brücke zwischen dem neuen Mitarbeiter, den Führungskräften des Projektes, den Coaches und oft auch dem gesamten Team dar. Als fester, verlässlicher Ansprechpartner gibt die Rolle dem neuen Mitarbeiter die nötige Sicherheit und Gelassenheit, die gebraucht wird, um sich schnell und dennoch entspannt in die KiKxxl-Familie einzufinden.

Apropos „Familie“: Entgegen vieler Annahmen ist ein Pate glücklicherweise nicht dazu verpflichtet, wie Marlon Brando zu sprechen oder dauernd „la famiglia“ zu erwähnen. (hl)