Ein duales System und drei Schritte einer Personalentwicklung – Training bei KiKxxl 2.0

Ein duales System und drei Schritte einer Personalentwicklung – Training bei KiKxxl 2.0

Gutes, passgenaues Training ist die Grundlage für die Qualität von Mitarbeitern, Spezialisten und Führungskräften. Doch bei dem Stichwort „Training“ denken viele an lange Stunden mit drögen Themen und einem Trainer im Monolog-Modus in einem stickigen Trainingsraum.

Wie sieht denn Training heutzutage aus? Und was geht denn überhaupt in Zeiten von Corona mit Abstand, Maske & Co.?

Bei KiKxxl ist das Thema wie gewohnt „anders“ aufgezogen: nicht erst seit der Pandemie mit ihren Einschränkungen sind die großen Lerngruppen passé. Stattdessen setzen wir auf Kleingruppen, in denen Lernen viel intensiver und zielgerichteter abläuft. Praxisbezug ist das A und O: alle theoretischen und fachlichen Themen werden auf ihre Anwendbarkeit im Joballtag abgeklopft. Zu den kleinen Gruppen kommen auch kleine Einheiten: so sind tagelange Trainingssessions ebenso aus der Mode gekommen und werden durch komprimierte Einheiten ersetzt. Wer kann schon jedes Detail aus einem Blumenstrauß an Themen behalten, der immer bunter wird aus Trainerangst, etwas nicht zu behandeln? Statt dessen sprechen die KiKxxl-Trainer lieber von „Lernimpulsen“, also überschaubare Themen, die zum Nachdenken und zum Ausprobieren in der Praxis animieren. Dabei ist es gar nicht immer und ausschließlich der Trainer, der referiert, erklärt, vorträgt. Vielmehr hat sich ein duales System von Präsenz- und digitalem Lernen etabliert. Der Fachbegriff dafür ist „Blended Learning“, also das sinnvolle und geplante Zusammenspiel mehrerer Methoden und Formate, die Abwechslung bringen, Lust aufs Lernen machen und den Lernenden ihr individuelles Tempo zugestehen. Die Bandbreite reicht von Denksportaufgaben über Impulsvideos bis zu Wissensquiz.

KiKxxl leistet sich dafür mit der so genannten KiKxxl Akademie ein Tool, in dem viele digitale Lernmodule hinterlegt sind, die Lernenden zugesteuert werden.

In der KiKxxl-Praxis sieht das so aus: Lernende erhalten vom Trainer eine Zugriffsberechtigung auf geeignete Kursmodule, die in einem bestimmten Zeitraum zu bearbeiten sind. Das Pensum ist machbar, wann die Lernenden in die digitalen Kurse klicken, entscheiden sie selbst. Dabei ist eine Bearbeitung über den webbasierten Zugriff auch außerhalb der Arbeitszeit und von jedem digitalen Endgerät aus möglich. Also alles im betriebswirtschaftlich-optimierten Selbststudium mit allein gelassenen Lernenden vor dem einsamen PC-Monitor? Wer so befürchtet, dass durch den digitalen Trend die menschlich-direkte Lernvariante ganz auf der Strecke bleibt, liegt falsch. Ein Grundpfeiler der Trainingsabteilung bei KiKxxl ist die Überzeugung vom so genannten „inverted classroom“, in dem durch die KiKxxl-Akademie im „Selbststudium“ wichtige Inhalte, Modelle, Theorien vermittelt und diese dann in Präsenzmodulen in Kleingruppen vertieft, angewendet und abgeklopft werden. So wird in den Präsenzveranstaltungen Zeit gewonnen, da die Teilnehmer mit dem gleichen, vorab über die virtuellen Module erworbenen, Kenntnisstand in den Trainingsraum kommen. In einem dritten Schritt nehmen die Trainer dann auch noch den individuellen Entwicklungsbedarf der Teilnehmer auf und verfolgen deren Bedarfe durch individuelle Begleitung wo nötig. Mit einem Best Practice-Ansatz nehmen auch die Trainer eine veränderte Rolle ein: sie sind nicht mehr Stoffvermittler mit dem Hang zu Allwissenheit und Monolog, sondern Lernbegleiter, Impulsgeber und Lern-Moderator und bringen Lernende zu gezieltem Austausch zusammen: also Lernen mit- und voneinander!

Gleichzeitig schöpfen die Trainer aus ihren Erfahrungen aus den drei Schritten und passen die Module in der KiKxxl Akademie laufend an den Bedarf an: in den virtuellen Bücherschrank ziehen somit Themen ein wie „Führen unterschiedlicher Generationen“ oder „Negative Nachrichten kommunizieren“.

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