Hilfe zur Selbsthilfe – Madamfo Ghana

Hilfe zur Selbsthilfe – Madamfo Ghana

Madamfo Ghana Gründerin Bettina Landgrafe informierte bei KiKxxl durch das Unternehmen unterstützte Projekte.

Osnabrück. Der Kommunikationsdienstleister KiKxxl hat seit dem Jahr 2011 knapp 150.000 Euro an das Hilfsprojekt Madamfo Ghana gespendet. Die Gründerin des Hilfsprojektes, die aus Hagen stammende Bettina Landgrafe, informierte nun bei einem Besuch des Unternehmens KiKxxl über die Hilfsprojekte. 

„Das Hauptziel unserer Organisation ist es, die Lebensqualität der Menschen in Ghana nachhaltig zu verbessern“, so Landgrafe. Aus diesem Grund werden alle Projekte gemeinsam mit den Menschen vor Ort geplant und realisiert. Alle betroffenen Gruppen, wie zum Beispiel Einwohner, Regierung und die Mitarbeiter von Madamfo Ghana, seien an der Entwicklung der Hilfsprojekte beteiligt und eingebunden. „Alle Projekte sind nachhaltig ausgelegt, das heißt, dass sie nach einer Weile ohne die Hilfe von Madamfo Ghana bestehen können“, sagt Landgrafe, die für ihr Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz und dem Marion Dönhoff Preis ausgezeichnet wurde.

Knapp 80 Projekte konnten bis jetzt realisiert werden, knapp 500 Jugendlichen erhielten dank des Projektes eine Ausbildung oder ein Studium und eine Vielzahl von Menschen wurde eine OP oder medizinische Versorgung ermöglicht. „2016 konnten wir unsere erste Schule in Brahoho einweihen. Inzwischen haben wir zusammen mit Freunden einen Brunnen, eine weitere Vorschule in Chichibon und in diesem Jahr mit zwei weiteren Sponsoren ein Sozialzentrum in Yamah eröffnen können“, zählt sie die Projekte auf. Besonders am Herzen liegt ihr der Schutz und die Unversehrtheit von Kindern. Am Voltasee, im Osten Ghanas, werden Kinder ab dem Kleinkindalter als billige Arbeitskräfte zum Fischen missbraucht. Unter menschenverachtenden Umständen werden sie als Fischer versklavt und haben somit keine Chance auf eine angemessene Schulausbildung. Deshalb wurden Initiativen gegen den Kinderhandel ins Leben gerufen.

Mit Hilfe von Patenschaften werden die Kinder aus der Sklaverei befreit und erhalten eine Schulausbildung. Auch das Unternehmen KiKxxl unterstützt dieses Projekt. „Zusätzlich zu unserem finanziellen Engagement haben wir elf Patenschaften übernommen. Jede Abteilung setzt sich für ein Kind ein“, lobt KiKxxl Geschäftsführer Andreas Kremer auch das Engagement seiner Mitarbeiter. Ob Bildung, Gesundheit, Hygiene, Wasser, Schulspeisung oder Kinderbefreiung. Hilfe wird in Ghana dringend benötigt.

„Wir freuen uns, dass wir durch die Unterstützung des Unternehmens KiKxxl nachhaltige Projekte umsetzten konnten“, so Landgrafe. Seit dem Jahr 2011 hat das Telekommunikationsunternehmen bisher genau 147.420 Euro gespendet. „Für uns war es ein Anliegen, dass die Hilfe auch dort ankommt, wo sie gebraucht wird und insbesondere bei den Schwächsten in der Gesellschaft, nämlich den Kindern“, beschreibt Kremer das Engagement seines Unternehmens und seiner Mitarbeiter.

Madamfo Ghana Gründerin Bettina Landgrafe informierte KiKxxl über die Projekte in die seit dem Jahr 2011 rund 150.000 Euro Spendengelder alleine vom Unternehmen KiKxxl eingeflossen sind.