20 Jahre KiKxxl – Demet Yavuz erinnert sich

20 Jahre KiKxxl – Demet Yavuz erinnert sich

In einem Land lange vor unsere Zeit, beschloss ein Fernmeldetechniker seine Idee eines Dienstleistungsunternehmen auf telefonischer Basis auf dem Markt zu etablieren. Mit einem kleinen Team ging es 1999 an den Start. Und wahrscheinlich wusste keiner so recht, was ihn dabei erwarten wird.

Die Callcenter Branche war neu bis fast unbekannt. Kaum jemand hatte fundierte Erfahrungen. Die Vision des Gründers Andreas Kremer war für die Beschäftigten der Antrieb ihres Schaffens. Er selbst formte seine kleine Schar kontinuierlich zu starken Vertrieblern.

Stellvertretend für dieses Starterteam habe ich mich mit Demet Yavuz unterhalten. Demet war die siebte Mitarbeiterin von KiKtel, so die damalige Firmenbezeichnung. Da sie zunächst ein Praktikum von 3 Monaten machte, hat sie „nur“ die Mitarbeiter Nr. 7. Es war, wie sie mir mitteilte, eine sehr aufregende Zeit. Als sie ihre ersten Telefonate im Geschäftskunden Bereich führen sollte, schreckte sie zunächst vor der Aufgabe zurück. Andreas gab ihr jedoch den Mut es durchzuziehen. Und das hat sie sehr erfolgreich getan.

Wir haben heute unzählige Coaches und Teamleiter, die uns Hilfestellungen und Anleitungen geben können. Ausbildungsberufe wie Kaufmann/frau im Dialogmarketing gab es noch nicht. So etwas musste erst noch erfunden werden.

Demet, wie sahen damals die Räumlichkeiten aus? 

Die Räumlichkeiten waren so klein, wir mussten jedes Mal am Büro von Andreas vorbei. 

Wie sah euer Arbeitsplatz aus, hattet ihr einen Dialer?

Wir hatten neue Möbel, die Tische standen nebeneinander und alles war sehr familiär. Dialer hatten wir nicht, das waren unsere Finger!

Wer hat euch angelernt?

Der große Meister!

Wo habt ihr Pause gemacht und eine Zigarette geraucht?

Wie ich mich noch erinnern kann, mussten die Raucher zum Rauchen vor die Tür. Einen Pausenraum hatten wir noch nicht.

Hattet ihr einen Snack- und Kaffeeautomaten? 

Wir hatten normale Kaffeemaschinen. Snackautomaten hatten wir auch nicht. 

Gabe es eine IT? 

Nein, unser lieber Lars kam etwas später.

Hat Andreas Kremer auch telefoniert? Und war er gut? 

Ja hat er. Na klar, ohne ihn gäbe es Kikxxl nicht!!!

Das kleine Team musste selber experimentieren. Heute undenkbar.

Als großes Glück für diese frische Saat auf dem harten Boden des realen Marktes, war dann wiederum das Pech eines anderen Unternehmens, welches Brotbackautomaten vertrieb. Einige dieser Geräte fingen Feuer und so gab es eine große Rückrufaktion. Für unser kleines Team war es der Regen und der Dünger zugleich – es kam zu einer großen Auftragslage und viele weitere Firmen wurden in der Folgezeitbegeisterte Kikxxl Kunden.

Heute, 20 Jahre später, ist aus dem kleinen Team der Franz Lenz Str. ein stabiler und weitverzweigter Baum geworden. Aktuell sind über 2.000 Mitarbeiter bei KiKxxl an den Standorten Osnabrück, Dortmund, Bremen, Bochum und Pristina beschäftigt.

Wir danken Demet für 20 Jahre KiKxxl und freuen uns auf mindestens weitere 20 mit ihr an unserer Seite! <3